Bohren

bohrenDie Bohrstation ist die vielseitigste Maschine für die Bearbeitung aller UMT®-Profile. Mit ihr können Rohre, Stangen, Streifen und Vierkantprofile bearbeitet werden. Der Kurbelantrieb hat eine Übersetzung von 1:3.
Damit können auch größere Bohrungen hergestellt werden. Das Gehäuse besteht aus einem massiven Aluminiumblock mit Edelstahldeckel. Die beiden drehenden Wellen sind mit groß dimensionierten Kegelzahnrädern versehen, doppelt kugelgelagert und dauergeschmiert. Es ist ein leichtgängiges und fast lautloses Arbeiten möglich. Vor dem Schnellspannfutter sitzt die speziell geformte Prismenschiene. Die zugehörigen Klemmköpfe können am linken Ende einfach aufgesetzt werden. Beim Schieben nach rechts verhindert die Schwalbenschwanzform, dass der Kopf unbeabsichtigt angehoben werden kann. In den Klemmkopf rot werden die 9mm-Rohre, die Streifen 12x3 und die 4mm-Stangen eingespannt. Der Kopf kann in 90°-Schritten in die Schiene eingesetzt werden. So ist eine vielseitige Bearbeitung der Werkstücke möglich.
Der mitgelieferte Stopper kann am linken Ende der Schiene eingeschraubt werden. Er verhindert dann die ungewollte Entnahme des Klemmkopfes. Mit dem grauen Klemmkopf können die Vierkantstäbe 15x15mm und 12x12mm sicher fest gehalten werden. Auch dieser Kopf kann für Querbohrungen um 90° gedreht aufgesetzt werden.

 

 

Fräsen

fraesenAuch die Frässtation besteht aus einem massiven Aluminiumgehäuse. Hier beträgt die Getriebeübersetzung jedoch 1:4, um für die Fräsarbeiten eine höhere Drehzahl zu erreichen. Die Station „Fräsen“ wird als Combigerät geliefert. Durch die drehbaren Vorsatzplatten kann entweder eine Bearbeitungsstation für Abrundungs- oder Langlochfräsarbeiten eingerichtet werden. Beim Fräsen einer Abrundung wird der grob zugeschnittene Lochstreifen auf den Stift oberhalb des Fräsers gesteckt und zeitgleich mit dem Drehen der Handkurbel nach hinten geschwenkt. Zum Fräsen eines Langloches müssen beide Vorsatzplatten um 180° gedreht werden. Es entstehen oberhalb und unterhalb des Fingerfräsers Kanten, die einen eingelegten Streifen sicher führen. Auch hier sind zwei gleichzeitige Bewegungen erforderlich. Währen des Drehens der Handkurbel wird der Streifen langsam weiter geschoben. Es entsteht ein Langloch.

 

 

 

 

Sägen

UMT-SagenBeim ersten Entwurf der Säge stand die Minimierung des Verletzungsrisikos im Vordergrund. Das wurde erreicht, in dem zum Festhalten des Werkstücks ein Klemmhebel benutzt wurde, der die Finger des Bedieners weit genug aus dem Schnittbereich der Sägezähne fernhielt. Später tauchte der Wunsch nach einer Linkshänderversion dieser Säge auf. Das Problem wurde gelöst, in dem jetzt für die Klemmung des Werkstückes ausschließlich eine Spindel verwendet wird. Die Schüler können wahlweise mit Rechts, Links oder auch beidhändig sägen, ohne in den Bereich der Sägezähne fassen zu müssen. Die feine Handsäge ist sehr leichtgängig in eine Führung aus Edelstahlblech eingebaut. Die Klemmvorrichtung besitzt einen ausfahrbaren Arretierungsstift. Wenn man einen Kunststoffstreifen darauf steckt, wird er beim Sägen genau zwischen zwei Löchern getrennt. Ein stufenlos verstellbarer und wegklappbarer Längenanschlag dient zum Sägen gleichlanger Teile.

 

 

 

 

 

 

 

Stanzen / Pressen

stanzen-pressenEine Neuentwicklung bei den UMT®-Stationen stellt die Combistanze dar. Mit ihr können sehr leicht 4mm-Löcher in die Kunststoffplatten oder auch Streifen gestanzt werden. Die Stanze kann auch ohne Umrüstung für das Crimpen von Kabelschuhen auf die 4mm-Stangen verwendet werden. Ein einstellbarer Tiefenanschlag sorgt für gleichmäßige optimale Ergebnisse. Die Zubehörpalette zu dieser Stanze wir in Zukunft erweitert.